Meldungen

Fachgruppentreffen am 14.04.2021 mit Vorträgen "Reine Kopfsache?? Kopfschmerz - Update aus Neurologie und Psychosomatik"

Zu unserem nächsten Fachgruppentreffen und Vortrag
am Mittwoch, 14.04.2021 von 20:00 – 22:00 Uhr
laden wir Sie herzlich ein.
Neben aktuellen berufspolitischen Informationen widmen wir uns dem Thema
"Reine Kopfsache?? Kopfschmerz - Update aus Neurologie und Psychosomatik"
Hierzu konnten wir zwei namhafte Referenten gewinnen.
Das Programm finden Sie hier.
Bitte melden Sie sich bis zum 07.04.2021 unter Angabe Ihrer EFN-Nummer über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an.
Die Zertifizierung der Veranstaltung durch die Ärztekammer Nordrhein ist beantragt.
Die überregionale Veranstaltung wird online durchgeführt.

Die Einwahldaten teilen wir Ihnen rechtzeitig mit.


IT-Sicherheitsrichtlinie seit 01.01.2021 in Kraft

Die Vertreterversammlung der KBV hat – wie gesetzlich gefordert - eine IT-Sicherheitsrichtlinie beschlossen. Diese beschreibt das Mindestmaß der zu ergreifenden Maßnahmen, um die IT-Sicherheit zu gewährleisten. Dabei geht es um Punkte wie Sicherheitsmanagement, IT-Systeme, Rechnerprogramme, mobile Apps und Internetanwendungen oder das Aufspüren von Sicherheitsvorfällen. Diese Vorgaben sollen dabei helfen, IT-Systeme und sensible Daten in den Praxen noch besser zu schützen. Die Anforderungen richten sich nach der Größe der Praxis. Unterschieden werden Praxen, mittlere Praxen und Großpraxen. Für die meisten von uns gelten die Regelungen für Praxen mit bis zu fünf ständig mit der Datenverarbeitung betrauten Personen. Verantwortlich für die Umsetzung der Sicherheitsanforderungen ist der Praxisinhaber. Dieser kann sich von IT-Dienstleistern beraten und unterstützen lassen. Diese können eine Zertifizierung durch die KBV erhalten und sollen dann auf der KBV-Internetseite veröffentlicht werden. Einige Anforderungen treten zum 01.04.2021 in Kraft, andere erst später. Die KBV bietet hier ihre Unterstützung an: https://hub.kbv.de/pages/viewpage.action?pageId=63537333  Im Wesentlichen geht es um die Dokumentation dessen, was Sie vermutlich bereits ohnehin regelmäßig durchführen. Auch wir werden Sie hierzu weiter informieren.

Neues Vorstandsmitglied gewählt

Nachdem Herr Dr. Peter Vogelsänger aus beruflichen und privaten Gründen seine Tätigkeit als stellvertretender Vorsitzender beendet hat, wählte die Mitgliederversammlung am 06.11.2020 Herrn Dr. Rüdiger Behnisch, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, aus Nürnberg zu seinem Nachfolger. Herr Behnisch arbeitete viele Jahre an den Kliniken in Heidelberg und Nürnberg und ist nun seit 2014 in der Niederlassung tätig. Gerne würde er auch dort noch mehr als Facharzt für Psychosomatische Medizin arbeiten.

Coronabedingte Sonderregelungen gelten bis 31.03.2021

Die bekannten coronabedingten Sonderregelungen gelten auch für das erste Quartal 2021:
PKV/GOÄ
Bei privat Krankenversicherten ist die laufende Psychotherapie per Videosprechstunde unverändert möglich. Die Berechnung der GOÄ-Ziffer 245 analog für „erhöhte Hygienemaßnahmen im Rahmen der COVID-19-Pandemie“ ist zum 1,0-fachen Satz in Höhe von 6,41 Euro möglich - nur bei persönlichem Arzt-Patienten-Kontakt, einmal je Sitzung. Diese Abrechnungsempfehlungen gelten befristet bis zum 31.03.2021.
GKV/EBM
Die bekannten Regelungen zur Videosprechstunde gelten unverändert weiter.
Konsultationen per Telefon sind möglich. Wir können weiter die Gebührenordnungsposition (GOP) 01433 (154 Punkte / 16,92 Euro) abrechnen, allerdings nur bei bereits bekannten Patienten. Als „bekannt“ gilt ein Patient, wenn er in den letzten sechs Quartalen, die dem Quartal der Konsultation vorausgehen, mindestens einmal in der Praxis war. Die GOP 01433 als Zuschlag zur Versichertenpauschale ist auch abrechenbar, wenn ein Patient in dem Quartal bereits in der Sprechstunde war. Sie ist ausschließlich per Telefon oder gemischt per Telefon und persönlich in der Praxis sowie gemischt mit Videosprechstunden erbringbar. Die GOP 01435 (88 Punkte / 9,67 Euro) wird statt der Grundpauschale bei ausschließlicher telefonischer Beratung abgerechnet. Die GOP 01433 ist auch dann möglich, wenn die Grundpauschale dann doch noch abgerechnet wird, weil der Patient persönlich in die Praxis kommt. (Normalerweise ist die telefonische Beratung Teil der Grundpauschale.) Pro Patient können bis zu 20 Telefongespräche von mindestens 10 Minuten – insgesamt also 200 Minuten abgerechnet werden. Die Abrechnung der 01433 darf zusammen mit der 22220 bzw. 23220 maximal 20x10 Minuten = 3080 Punkte betragen. Die GOP 22221 ist davon nicht betroffen. Auch Portokosten werden wieder übernommen.
Diese genannten Regelungen sind zunächst wieder – bis 31.03.2021 – befristet.

Ab Montag, 02.11.2020 sind wieder Konsultationen per Telefon möglich.

Angesichts der rasant steigenden Infektionszahlen in der Corona-Pandemie wird die Sonderregelung aus dem zweiten Quartal reaktiviert.
Wir können nunmehr wieder die Gebührenordnungsposition (GOP) 01433 (154 Punkte / 16,92 Euro) abrechnen.
Die Möglichkeit für telefonische Beratungen wird insbesondere für Patienten, die im Quartal nicht in die Sprechstunde kommen oder keine Videosprechstunde nutzen, geschaffen.
Möglich ist die besondere Abrechnung der telefonischen Konsultation wiederum nur bei Patienten, die der Arzt bereits kennt. Als „bekannt“ gilt ein Patient, wenn er in den letzten sechs Quartalen, die dem Quartal der Konsultation vorausgehen, mindestens einmal in der Praxis war.
Wir können die GOP 01433 als Zuschlag zur Versicherten- beziehungsweise Grundpauschale auch abrechnen, wenn ein Patient in dem Quartal bereits in der Sprechstunde war. Die GOP 01433 ist erbringbar ausschließlich per Telefon oder gemischt per Telefon und persönlich in der Praxis sowie gemischt mit Videosprechstunden.
Die GOP 01435 (88 Punkte / 9,67 Euro) rechnen Sie statt der Grundpauschale bei ausschließlicher telefonischer Beratung ab.
Die GOP 01433 ist auch dann möglich, wenn die Grundpauschale dann doch noch abgerechnet wird, weil der Patient persönlich in die Praxis kommt. (Normalerweise ist die telefonische Beratung Teil der Grundpauschale.)
Wir können pro Patient bis zu 20 Telefongespräche von mindestens 10 Minuten abrechnen – insgesamt also 200 Minuten. Die Abrechnung erfolgt über die GOP 01433.
Die Abrechnung der 01433 darf zusammen mit der 22220 bzw. 23220 maximal 20x10 Minuten = 3080 Punkte betragen.
Auch Portokosten werden wieder übernommen. Ab dem 2. November werden die Kosten für den postalischen Versand von bestimmten Folgeverordnungen und Überweisungsscheinen, die im Rahmen eines Telefonates oder einer Videosprechstunde ausgestellt werden, übernommen. Hierfür kann die mit 90 Cent bewertete Pseudo-GOP 88122 verwendet werden
BPM e.V. | Meißner Weg 41 | 12355 Berlin | Tel. 030 28864649 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | APO-Bank | IBAN DE76 3006 0601 0004 2289 60 | BIC DAAEDEDDXXX